Es war ein kalter
Wintermorgen. Der Schnee lag schon seit einer ganzen Weile, genauer gesagt,
seit 1 ½ Monaten und wir haben heute auch noch Heiligabend. Das erste
Weinachten in unserem neu gebauten Haus.
Mein Freund hatte den
ganzen Tag damit verbracht auch die letzte Weihnachtsdeko noch aus den
hintersten Kisten auszukramen und aufzuhängen. Ich kam mir schon vor, wie in „verrückte Weihnachten“. Aber es war schließlich auch unsere erste
Weihnacht in dem neuen Haus, also sollte es mir auch nichts ausmachen.
Es dämmerte schon, was auch kein Wunder war. Die Jahreszeit brachte frühe
Dunkelheit, die nur durch den hellen Schnee ein wenig Licht einbrachte.
Das Fondue stand schon auf dem Tisch und der Käse zerfloss langsam in seine
Bestandteile. Er glänzte golden in der Keramikschüssel.
Die Geschenke lagen bereits unter dem Baum, was sich in meinem verbarg konnte
ich nur leicht erahnen, aber mein Freund hatte einen Monat zuvor immer wieder
auf diesen Schnäppchenseiten geguckt, wo es einen Preisnachlass von bis zu 70 % gab.
Es war Zeit. Das Essen gab es bei uns immer vor der Bescherung, damit wir uns im Nachhinein zurücklehnen konnten und den Abend gemütlich bei einem Glas Wein ausklinken lassen.
Wo ich so am Esstisch
saß fiel ich ins Grübeln. Das neue Haus war wirklich schön geworden. Es hatte
viel Platz und auch 2 Kinderschlafzimmer, aber noch waren die nicht in Planung.
Vielleicht in 2-3 Jahren.
Manchmal stellte ich mir immer wieder die Frage ob unser Kredit, den wir
aufgenommen hatten, vielleicht zu hoch gewesen war und wir den gar nicht mehr
zurückzahlen konnten oder es würde zu lange dauern. Aber mein Freund hatte
damals einen guten Kreditvergleich: -hier- gemacht und ich war schließlich auch zufrieden
damit. Also was hatte ich zu bemängeln?
Und nebenbei, Weihnachten war großartig ;) Ein wunderbarer Wellnessgutschein + passende Bekleidung war mein Geschenk.
Zusammenschlüsse